Trennung

Es kann unterschiedliche Gründe geben, ein Haus nach einer Trennung zu verkaufen. Zum einen soll es ein Neuanfang für viele sein, zum anderen wird das gemeinsame Haus ganz einfach zu groß für einen allein. Ebenso können es sich viele Menschen auch gar nicht leisten, den Partner auszuzahlen.

Deshalb ist häufig der einzige Weg das Haus zu verkaufen.

Überstürzen Sie nichts und lassen Sie sich ausreichend Zeit. Emotionen stehen im Vordergrund und können Ihre Entscheidung beeinflussen. Versuchen Sie sich mit Ihrem ehemaligen Partner an einen Tisch zu setzen und eine Lösung zu finden, mit der beide Parteien zufrieden sind. Wenn Sie sich nicht einig werden, kommt es im schlimmsten Fall zu einer Zwangsversteigerung, bei der Sie große Verluste in Kauf nehmen und Ihr Haus höchstwahrscheinlich unter Wert verkaufen müssen. Dies sollten Sie in jedem Fall vermeiden.

Sie können, wenn Sie den Verkauf nicht selbst in die Hand nehmen möchten, einen Makler beauftragen, der Ihnen dabei zur Seite steht.

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Erbschaft

Wenn Sie ein Haus geerbt haben, gibt es einige wichtige Schritte zu beachten, bevor Sie es verkaufen können.

Eine Ausschlagungsfrist gibt Ihnen sechs Wochen Zeit, das Erbe anzunehmen oder abzulehnen. Geerbt wird grundsätzlich nur als Gesamtes, sodass auch Schulden mitgeerbt werden.

Wird in einer Erbengemeinschaft geerbt, können Entscheidungen über das Erbe nur in dieser Gemeinschaft getroffen werden. Auch der Verkauf einer Immobilie muss somit gemeinsam geregelt werden.

Sobald das Erbe angenommen wird, erhalten Sie einen Erbschein, der Sie dazu berechtigt in das Grundbuch des geerbten Hauses einzusehen. Anschließend müssen Sie als neuer Eigentümer dort eingetragen werden. Erst, wenn all diese Formalitäten erledigt sind, können Sie damit beginnen das Haus zu verkaufen.

Gerade in der Zeit der Trauer kann es sehr angenehm sein, sich die Hilfe eines erfahrenen Maklers zu holen.

Es kommt nicht selten vor, dass mehrere Personen ein Haus erben. Bevor Sie aber mit einer Erbengemeinschaft ein Haus verkaufen, müssen sich alle Parteien einig sein. Dabei genügt keine Mehrheitsentscheidung. Wenn alle Erben zugestimmt haben, kann der Verkauf des Hauses beginnen. Am Ende wird der Erlös gleichmäßig auf alle Mitglieder der Erbengemeinschaft aufgeteilt.

Scheidung

Eine Scheidung ist oft sehr nervenaufreibend und führt nicht selten zu Stress und Streitigkeiten.

Sie sollten trotz allem einen kühlen Kopf bewahren und die unterschiedlichen Möglichkeiten eines Hausverkaufs durchdenken.

Eine Möglichkeit ist, das Haus zu verkaufen und den Erlös 50/50 aufzuteilen. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit der Ausgleichszahlung. Dabei bleibt ein Partner in dem Haus wohnen und zahlt den anderen Partner entsprechend aus. Das Haus wird anschließend auf den im Haus wohnen bleibenden Partner überschrieben. Der Schätzwert der Immobilie sollte dabei von einem Experten realistisch eingeschätzt werden.

Eine dritte, aber eher zu vermeidende Lösung ist die Zwangsversteigerung. Um erhebliche Verluste in Kauf nehmen zu müssen und Ihr Haus unter Wert zu verkaufen, sollten Sie diese Möglichkeit in jedem Fall umgehen. 

Wie sie sehen, gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, um nach der Scheidung das Haus zu verkaufen.

Sie und Ihr Partner können Sich nicht einigen, was mit dem gemeinsamen Haus geschehen soll?

Ein Makler kann Ihnen dabei helfen, gerecht und neutral zu handeln und steuert den Verkauf als unabhängiger Dritter konfliktfreier.